Neues Blogdiings

Es hat mich jedes Mal genervt, nur für den Jahresrückblick die WordPress-Installation zu öffnen, mich durch alle noch nicht automatisch erfolgten Plugin-Updates zu klicken und das Cookie-Banner zu ertragen, obwohl ich doch eigentlich gar keine Keksdose für fremde Kekse aufstellen möchte. Das jenseits des einmal jährlichen Posts zu machen: Nein, danke!

Irgendwie wusste ich irgendwann, dass ich auf der Suche nach einem Flat File CMS oder einem Static Site Generator bin, also einer Software, die mein Blogdings lokal erzeugt, ohne Datenbank auskommt und mich letztlich einfach HTML-Seiten auf den Webspace schubsen lässt. Mit Denis habe ich mich einige Male dazu ausgetauscht, mich im vergangenen Jahr erst mit Grav beschäftigt, dann kurz in Yellow verguckt – und wäre fast bei Hugo gelandet. Doch dann bin ich wieder an unterschiedlichen Themes und technischen Kleinigkeiten gescheitert und mir ist die Lust einen Tag vor Heiligabend eigentlich wieder vergangen.

Aber nach diesen vier verlorenen Stunden im Terminal habe ich mich noch einmal frisch auf die Suche gemacht, um den Jahresrückblick 2025 bloß nicht in WordPress verfassen zu müssen; und habe Publii entdeckt. »Denis, kennste?« – »Ja, aber das und das gefiel mir nicht.« – »Aber das könnte mir egal sein?« – »Ja, für dich passt das vielleicht sogar gut.«

Ich könnte nicht begeisterter sein, wie gut Publii in der aktuellen Version mit der bescheidenen Versionsnummer 0.47.4 funktioniert. Der WordPress-Import funktionierte fehlerfrei, die veröffentlichten Jahresrückblicke (und die 600 aus einem alten Blog importierten, derzeit unveröffentlichten Einträge aus der Vergangenheit) waren wortwörtlich per Knopfdruck übertragen. Ich habe schnell ein Theme gefunden, das mir für den ersten Wurf gefällt. Sogar passende Fotos pro Jahreseintrag habe ich in den letzten Tagen in den entsprechenden Ordnern gefunden. An der einen oder anderen Stelle fehlt es noch, aber wenn der Spaß erst einmal zurückkehrt ... Diesen Eintrag habe ich mal eben am Silvesternachmittag heruntergeschrieben. Das ist alles so schön, dass ich dem Blogdings gleich mal ein weiteres i geschenkt habe.

Hallo, Blogdiings, lass uns gemeinsam im süßen Nichtstun verlieren!